Impressum bei Websites und EMails

Immer wieder bekomme ich EMails von Firmen, die eigentlich wissen sollten, wie ein Impressum aussieht und dass es kein Unterschied ist, ob es um eine Website oder eine EMail geht. Deswegen schreibe ich das hier mal auf, auch wenn es sich aus dem gleichen Telemedien-Gesetz (TMG) § 5 ableitet. Ich unterscheide bewusst nicht zwischen Website und EMail, denn für beides gelten die gleichen Regeln.

Was muss im Impressum stehen:

  • Benennung des Betreibers
    mindestens eine namentlich genannte Person
  • Rechtsformzusatz
    GmbH, OHG, GbR oder auch nichts bei Einzelunternehmen
  • Vertretungsberechtigter
    wenn vorhanden, namentlich genannte Person/en
  • Ladungsfähige Anschrift
    also eine echte Postanschrift, kein Postfach!
  • EMail-Adresse
  • Telefonnummer
    oder eine andere unmittelbare Art der Kontaktaufnahme – aber was sonst?
  • die internationale Umsatzsteuer-ID („DE…“), wenn vorhanden,  und Handelsregisterdaten

Was steht nicht im Impressum:

  • Der unsägliche Disclaimer:
    Irgendwelche Haftungsausschlüsse
  • Hinweise zur „Geheimhaltung“:
    „Diese Mail enthält geheime Firmendaten und ist nicht für fremde gedacht“ oder so. Eine Website ist immer öffentlich sichtbar, und wenn eine EMail geheim ist, ist sie das falsche Medium.
  • Umsatzsteuer-Nummer:
    Wie 123/456/7890, denn die kann von jedermann für Rückfragen beim Finanzamt missbraucht werden

Quellen:

onlinemarketing-ihk.de/blog/2015/06/02/aktuell-diese-angaben-muessen-im-impressum-stehen

existenzgruendung-berlin.info/2013/07/01/warum-im-impressum-keine-steuernummer-stehen-soll

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